Die Universität als Synthese

Verein der Alcimonia zeichnete erneut exzellente wissenschaftliche Arbeiten aus

Die Preisträger 2013 und ihre Laudatores: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Klaus Stüwe, Preisträger Martin Willebrand, Prof. Dr. Lothar Wehr, Prof. Dr. Reinhard Heydenreuter, Preisträgerin Eva Daniela Seibel, Vereinsvorsitzender Stephan Ley, Preisträger Kaplan Florian Regner, Vereinskassier Christoph Hügel und der stellv. Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Veit Neumann.

 

Zum dritten Mal hat der Alfons-Fleischmann-Verein Eichstätt (AFV) den Alfons-Fleischmann-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben. Im Ehemaligen Jesuitenrefektorium des Priesterseminars erhielten erneut vier Nachwuchswissenschaftler die Auszeichnungen, die den Namen des Gründungsrektors der Kirchlichen Gesamthochschule tragen. Drei der Preisträger hatten ihre Arbeiten an der Katholischen Uni vorgelegt: Martin Willebrand im Bereich der neutestamentlichen Exegese, Eva Daniela Seibel im Bereich der Geschichtswissenschaft und Thomas Beck in der Politikwissenschaft. Kaplan Florian Regner hatte eine exzellente kirchenrechtliche Diplomarbeit in München vorgelegt.

Prof. Lothar Wehr, Dekan der Theologischen Fakultät, Prof. Reinhard Heydenreuter und Prof. Klaus Stüwe sprachen die Laudationes auf die ausgezeichneten Arbeiten, darunter eine Masterarbeit, eine Bachelorarbeit und eine Diplomarbeit aus München sowie eine Dissertation. Außerdem wurde eine Laudatio von Prof. Stephan Haering OSB vorgetragen. Die Preisgelder waren von privater Seite zur Verfügung gestellt worden. Der AFV war Anfang 2011 von Mitgliedern der katholischen Studentenverbindung Alcimonia (CV) Eichstätt zur Unterstützung der Katholischen Uni gegründet worden.

Zu Beginn des akademischen Festakts sprach der Münchner Dominikaner Prof. Dr. Wolfgang Hariolf Spindler über die Idee der Universität. Er sagte, dass es ein Wesensmerkmal der Universität sei, dass es über die einzelnen Fächer und Einzelwissenschaften hinaus immer eine Synthese, etwas allgemein Verbindendes geben werde, das die Universität ausmacht: die Universitas aus Lehrenden und Lernenden. Grundlegendes Prinzip dafür sei die gemeinsame Suche nach der Wahrheit. Prof. Spindler stellte das Bildungskonzept der Dominikaner Albertus Magnus und des Thomas von Aquin vor („Bildung durch Wissenschaft“) und schlug den Bogen zur Humboldtschen Bildungsidee. Trotz aller Reformen und Irrwege werde diese Ursprungsidee der Universität nie verloren gehen, da der Mensch immer nach der Wahrheit frage.

Der Münchner Unternehmer und Vereinsvorsitzender Stephan Ley moderierte den Festakt. Josef Richter, Leitender Schulamtsdirektor i.R., trugt wie bereits im vergangenen Jahr großenteils von ihm selbst komponierte Stücke auf dem Flügel vor.

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